Vorhersage des WM-Endspiels

Wenn wir alle Hinweise aus dem ersten Kapitel von »Sei nicht abergläubisch, das bringt Unglück« befolgen, dann sollte es nicht schwer fallen, heute am 9. Juli 2014 noch vor dem zweiten Halbfinalespiel (19:56 Uhr) eine Vorhersage zu treffen, die das Ende des Spiels beschreibt.

Schluck! Ob das was wird….?

Frohen Mutes, auf geht’s. Hier kommt der fesche Weissagungsvers:

Der Sieg der deutschen Mannschaft im Spiel der Bälle -
Die Drei und Vier versemmeln doch Fortunas Gaben.
Das bunte Team gewinnt mit Witz und Schnelle.
Der lauten Jubelrufe stetig anschwellender Applaus
Umstreicht den Rekord, der kommt ins eigne Haus.
Ein leichtes Spiel im harten Kampf wird der Sieger haben.

Wird die Vorhersage eintreffen? Warten wir’s ab! Die Auflösung nach dem Endspiel hier.

In memoriam: Paul der Krake

Bei dieser Fussball-WM muss ich direkt wieder an einen der größten Weissager unserer Zeit denken. Paul der Krake. Er traf mit all seinen Vorhersagen, wie die Spiele der deutschen Nationalelf im Jahr 2010 ausgehen würden, ins Schwarze. Er wusste sogar im Voraus, dass Spanien Weltmeister werden würde. (Bei der EM 2008 hatte er sich noch zwei Fehler geleistet, aber zwei Jahre später bei der WM war er perfekt.)

Google scheint es genau zu gehen und bei dem Stichwort »Fussball« direkt an Paul zu denken. Denn am 17.06.2014 würdigte Google die Leistungen von Paul posthum mit einem Google Doodle. Auf dem Bild ist Paul zu sehen, wie er im Himmel auf einer Wolke sitzt und über den Ausgang des Spiels Algerien gegen Belgien grübelt. Dabei wackelt sein Heiligenschein hin und her.

Paul der Krake

Paul der Krake – auch im Himmel geht er seinem Hobby als Sportprophet nach

Pauls Trefferquote ist bisher ungeschlagen. – Wie kann es sein, dass ein zweijähriger Krake so ein Sportfachwissen besitzt, dass er den Ausgang aller Spiele korrekt vorhersagen konnte? Und, vor allem, warum hat er nicht mit Sportwetten ein Vermögen verdient und sich eine Luxuswohnung mit Dachterasse und eigenem Parkplatz für seine zahlreichen Sportwagen zugelegt, anstatt die ganze Zeit in Oberhausen wohnen zu blieben?

Gedankenlesen durch Schneckenstreicheln von Gruber, Oberhummer und Puntigam

Natürlich könnte das mit den Phänomen »Synchronizität« und »Illusorische Korrelation« zu tun haben. Drei Autoren Oberhummer, Gruber und Puntigam  haben Pauls Fähigkeiten genauer unter die Lupe genommen. In ihrem Buch »Gedankenlesen durch Schneckenstreicheln« kommen sie zumindest zu genau diesem Schluss. Sie gehen schwer davon aus, dass Pauls Begabung nur im Auge des Betrachters liegt.

Mich schreckt das jedoch kein Stück ab. Ich bin weiterhin dafür, dass Paul zum Schutzheiligen aller Mentalmagier erklärt wird.
Wenn es einer verdient hat, dann er!

 

Freitag, der 13.

SWR1

Am letzten Freitag durfte ich 2 Stunden im SWR1 mitgestalten, denn am Freitag den 13. war ich zu Gast in der Sendung SWR1 Leute mit Petra Zundel.

Vorher durfte ich noch in der Morning-Show der Moderation eine Zahl suggerieren…

Hier finden Sie den Link zur Sendung und dem Podcast: http://www.swr.de/swr1/bw/programm/leute/kuch-christoph-mentalmagier/-/id=1895042/did=13456214/nid=1895042/dtff0y/index.html

Zeitgleich lief auf Radio Trausnitz aus Landshut ein kurzes Telefoninterview.

 

Die WM des Aberglaubens

…und am Donnerstag beginnt die Fußball Weltmeisterschaft.

Nachdem die Deutsche Nationalmannschaft die Fußball-Weltmacht Armenien letzte Woche mit 6:1 schlug, macht sich bei den WM-Gegnern Angst breit.

Wie die Westdeutsche Zeitung berichtet, bittet Brasiliens Stürmer-Star Ronaldo sogar seine Landsleute um Mithilfe, den deutschen Stürmer Miroslav Klose zu verhexen. Ronaldo hat Bedenken, dass Klose seinen WM-Rekord von 15 WM-Treffern gefährden könnte, nachdem der Deutsche bereits 14 Treffer aufweisen kann. Aberglaube und Voodoo sind in Südamerika noch immer weit verbreitet.

Auch im Sport ist Aberglaube allgegenwärtig. Gerade Eishockey ist bekannt dafür, Spieler mit eigenartigen Macken zu haben.

Ein Torhüter hatte sich beispielsweise auferlegt, vor Spielbeginn keine der blauen oder roten Linien auf dem Eis zu berühren.

Die meisten Eishockeyspieler lassen sich während der Play-Offs einen Bart wachsen und rasieren sich erst wieder nach dem Spiel.

Wayne Gretzky, der beste und bekannteste Eishockey Spieler der Welt hat während jeden Spieles immer eine Diät-Cola, Eiswasser, Gatorade und eine weitere Diät-Cola getrunken. In genau dieser Reihenfolge.

Aberglaube ist nicht immer negativ zu sehen. Ein gemeinschaftliches Bartwachsen kann den Teamspirit und damit die Leistungsfähigkeit steigern. Wenn der Torhüter meint er müsste über die Linien am Eis springen, wunderbar. Ob allerdings zwei Diät-Cola gesund sind, dies mag der geneigte Leser selbst entscheiden…

Und lieber Mr. Ronaldo, dass Ihr Zauber nicht wirkt, dies wird sich schon im ersten Gruppenspiel am Montag gegen Portugal zeigen…

 

Zu Gast beim NDR Radio Teil 2

Am 30.05.2014 war es dann soweit.

Wie in meinerm Posting vom 16. April 2014 angekündigt sendete NDR Kultur nun das Interview mit mir in der Sendung “Klassik à la carte”.

Interessant finde ich, dass im Podcast die von mir ausgewählten Lieder während des Interviews herausgeschnitten wurden.

Hören Sie doch einfach mal rein:

http://www.ndr.de/ndrkultur/epg/Klassik-a-la-carte,sendung235280.html

…oder doch lieber Tor 3?

In den 90er Jahren gab es auf SAT 1 die Fernsehserie “Geh aufs Ganze”.

Am Ende der Sendung durfte einer der Kanditaten sich für eines von drei Toren entscheiden. Hinter einem Tor war meistens ein Auto, hinter den anderen beiden der sogenannte “Zonk”, also eine Niete.

Nach der ersten Wahl des Zuschauers öffnete Jörg Dräger, denn so hieß der Moderator, der im wahren Leben wahrscheinlich als Magnum Double arbeitete, eines der nicht gewählten zwei Tore. Dahinter befand sich immer der Zonk.

Nun fragte Herr Dräger den Zuschauer, ob er das Tor tauschen wolle und das andere, noch immer verschlossene Tor wählen würde. Merkwürdigerweise änderten nur die wenigsten der Zuschauer Ihre Meinung, da sie dachten, die Chancenverteilung sei unverändert und blieben bei Ihrer ersten Wahl.

Hier ein Video, welches das sogenannte Monty Hall Problem (so hieß der Moderator des US-amerikanischen Orginals) klar und einfach erklärt…

http://www.youtube.com/watch?v=4Lb-6rxZxx0

Und da sagt noch einmal Einer, Glück sei nicht beeinflussbar!

Alles nur Hokuspokus? Welche Rolle spielen Hexen und Zauberer heute?

Unter dem Motto “Alles nur Hokuspokus? Welche Rolle spielen Hexen und Zauberer heute?” hat der MDR Kultursender Figaro am 03.05.2014 einen Thementag gestaltet, bei dem Zauberei und Hexerei aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet wurden.

Als Teil dieses Tages wurde auch ich zur Mentalmagie und unserem Buch interviewt…

Hören Sie doch einfach mal rein…

http://meinfigaro.de/inhalte/6ecf7609302f43b7

 

Schnick, Schnack, Schnuck…

Im Buch beschreiben wir, dass das Glück an sich nicht beeinflusst werden kann, sehr wohl jedoch die Wahrnehmung, Glück zu empfinden.

Wenn man beim Glücksspiel mit einem Menschen aus Fleisch und Blut zu tun hat, kann man jedoch durch einige psychologische Kniffe seinem eigenen Glück etwas Schützenhilfe leisten.

Mit den nun folgenden Erkenntnissen werden Sie Ihren Partner leichter im allseits beliebten Schere-Stein-Papier-Spiel schlagen. Probieren Sie es heute Abend gleich aus, wenn es darum geht, wer die Spülmaschine einräumt.

1) Um die eigenen Gewinnchancen zu erhöhen ist es als erstes wichtig, dem Kontrahenten die Möglichkeit zu nehmen, Ihre Symbolwahl vorausahnen zu können. Legen Sie sich also für den Anfang Ihre ersten Spielzüge fest, so dass Ihr Gegner keine Chance hat, eine Strategie in Ihren Zügen zu erkennen.

2) Machen Sie sich bewusst, dass Ihr Gegner alle Entscheidungen mit Hilfe seiner Gedanken trifft. Versuchen Sie also seine typischen Verhaltensweisen zu erkennen und für sich zu nutzen. So haben die meisten voraussichtlich eine Vorliebe für eines der Symbole, werden aber zweimal oder gar dreimal in Folge nicht das gleiche Symbol wählen.

 3) Einige Spieler nutzen psychologisch-taktische Tricks und spekulieren nämlich geradezu darauf, dass Sie auf ihre Lockangebote eingehen. Wählen geübte Spieler beispielsweise 3 Mal hintereinander den Stein, hoffen sie insgeheim, dass Sie wiederum denken, dieser würde auch beim vierten Zug gewählt. In diesem Glauben agieren Sie mit Papier und Ihr Gegner schlägt Sie mit seiner gezückten Schere.

 4) Laut statistischer Erhebungen wird bei Profiturnieren mit nur knapp 30 % die Schere am seltensten ausgewählt.

5) Die Welt-Stein-Schere-Papier Vereinigung (was es nicht alles gibt, oder?) behauptet, dass Anfänger dazu neigen mit Stein zu beginnen. Sollten Sie ein spontanes Spiel gegen einen männlichen Anfänger spielen, besteht die erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass dieser mit Stein beginnen wird. Sie sollten daher Papier wählen. Warum beginnen Männer mit Stein? Vielleicht symbolisiert die geballte Faust Kraft und lässt sich die Männer daher stärker fühlen. Der Wettbewerbsspieler Jason Simmons behauptet, dass Frauen eher mit Schere beginnen. Sie sollten daher in diesem Fall mit Stein beginnen.

6) Schlagen Sie Ihre letzte Wahl. Das funktioniert nur, wenn Sie in der Vorrunde gewonnen haben. Unerfahrene oder frustrierte Spieler tendieren unbewusst dazu, das anzuzeigen, was sie in der Vorrunde geschlagen hat. Sie sollten daher ein Symbol zeigen, dass Ihrem eigenen letzten Zug schlagen würde. Zum Beispiel, haben Sie zuletzt mit Stein gegen Schere gewonnen, spielt Ihr Gegner vielleicht als nächstes Stein. Daher sollte Ihre nächste Anzeige Papier sein.

7) Verfolgen Sie die Hand Ihres Gegners mit den Augen. Achten Sie darauf zu welcher Geste sich seine/ihre Hand formt. Sehen Sie, zum Beispiel, dass er/sie diese zu einer Papier-Geste ausstreckt, haben Sie eine Millisekunde, um mit Schere zu antworten.

So, jetzt aber los. Versuchen Sie es und ganz wichtig, erzählen Sie mir von Ihren Erfahrungen.

Let’s Dance – Tanz Dich schön!

Wissenschaftler müsste man sein! Dann könnte man stundenlang in Kneipen rumhängen und Party machen – und hinterher behaupten, dass alles im Dienste der Wissenschaft geschah.

Forschern, die sich mit dem menschlichen Paarungsverhalten beschäftigen, geht es zumindest so. Um zu erkunden, wie Mann & Frau sich kennenlernen, bleibt ihnen gar nichts anderes übrig. Da lungern sie in einer dunklen Ecke einer ohnehin schon dunklen Bar herum und machen sich Notizen, welche Schritte der Mann unternimmt, um die Frau seiner Träume (oder auch nur der heutigen Nacht) zu erobern.

Doch nicht immer muss man dafür in verrauchten Lokalen abhängen. Forscher der Northumbria University in Großbritiannien haben Männer in ein Filmstudio eingeladen, um deren Tanzstile aufzuzeichnen und auf ein Computermodell zu übertragen. Sie wollten feststellen, welche Tanzschritte einen Menschen sexy machen.
Welche Choreo, um den ProSieben-Popstars-Slang zu verwenden, ist der Hammer? Kann einen ein Tanzlehrer wirklich sexy machen?

Ja. Es gibt ihn tatsächlich, den Tanzstil, der absolut männlich wirkt!

Machen Sie den Test – werfen Sie einen Blick auf das folgende Video und Sie werden sofort erkennen, wer alleine durch’s Tanzen attraktiv wirkt und wer nicht:

Leider reicht es in im wirklichen Leben nicht aus, einfach nur gut zu tanzen. Warum ein toller Tanzstil eben nicht die Frau seiner Träume ins Bett lockt, verraten wir im dritten Kapitel unseres Buches.

So ganz scheint auch die Universität von Northumbria dem Praxistest ihrer Ergebnisse nicht zu trauen. Denn obwohl man als Student der Northumbria beim Unisprot einen Tanzkurs belegen kann, wird sicherheitshalber beim Unisport auch noch Pole-Dance angeboten. Sicher ist sicher…

Gutes, altes England!

Alles ist Pudding!

Im Kapitel »Glück« sprechen wir davon, wie Sie mit lustigen Videos und Schokokeksen glücklicher (und damit erfolgreicher!) werden können.

Kürzlich ist mir ein Computerspiel begegnet, das ganz automatisch zu Glücksgefühlen führt. Die gute Laune ist sozusagen in die Software mit einprogrammiert worden.

»THE FLOOR IS JELLY«

the floor is jelly

The Floor is Jelly

»THE FLOOR IS JELLY« von Ian Snyer scheint ein typisches Jump-and-Run-Spiel zu sein. Sie müssen also Ihre Figur durch die Spiellandschaft hüpfen und laufen lassen, damit es das Ziel des Levels erreicht.

So scheint es.

Doch bereits auf den ersten Blick erkennen Sie, dass hier alles anders ist und wirklich wenig mit Mario oder Sonic gemeinsam hat: Denn die Welt, der Boden besteht aus Wackelpudding! (Der Titel »THE FLOOR IS JELLY« beschreibt das Spiel hervorragend.)
Damit boing-boing wabbelt die Erde bei jedem Schritt unter Ihnen, Bäume biegen sich und Wände katapultieren Sie durch die Luft. Das Spiel ist einzige Hüpfburg. Bei Regen (ja, auch in Jellyhausen kann es mal einen nassen Tagen geben) vibriert gleich der ganze Boden.

Das sieht so faszinierend aus, dass man direkt in die Spielwelt eintaucht und einfach gute Laune haben muss. Wie gerne wäre ich in Jellyland und könnte mich von meinem Stuhl fallen lassen – nur, um gleich auf den Schreibtisch zurückgeworfen zu werden und dort federnd zu landen!

Der Soundtrack von DISASTERPIECE trägt ebenfalls dazu bei, dass das Spiel (übrigens Finalist des Independent Game Festival 2012 in der Kategorie »Student Showcase«) aus der Masse der Computerspiele heraussticht.

Werfen Sie einen Blick auf diesen kurzen Ausschnitt und Sie sehen, was ich meine:

Wenn Ihnen »THE FLOOR IS JELLY« gefällt, dann können Sie es auf der Webseite für gerade mal  7,50 Euro(*) kaufen.

 

 

(*) Abhängig vom jeweiligen Dollarkurs, aber dafür ohne Kopierschutz und andere Sperenzchen.

Wie wahr sagen Wahrsager denn wirklich wahr?

Im Buch erklären wir ausführlich, mit welchen psychologischen Kniffen Wahrsager aus unserer Hand lesen.

Im folgenden Video (einem belgischen Werbespot) sehen Sie eine weitere Methode, wie ein angeblich übersinnlich begabter Wundermann es problemlos schafft, alles über seine Mitmenschen herauszufinden:

 

 

 

Gedankenlesende Webseite

Kann man die Gedanken seiner Mitmenschen lesen?

Eine faszinierende Vorstellung!

Nur leider sind wie bei der Recherche zu »Sei nicht abergläubisch, das bringt Unglück« auf keinen einzigen gestoßen, der es wirklich konnte. Weder Mensch noch Tier – obwohl wir in fast jedem Kapitel Personen (und auch Hunden und Pferden) begegnen, die es scheinbar können. Doch alle diese Wahrsager, Handleser und falschen Propheten verwenden Tricks.

Die folgende Webseite kann natürlich ebenfalls keine Gedanken lesen – aber es fühlt sich fast so an.

Der Akinator

Sie kennen dieses Spiel, wo Sie an eine prominente Persönlichkeit denken und Ihre Mitspieler herauszubekommen versuchen, wer es ist. Das Gleiche kann der Akinator auch. Mit einer geradezu beängstigenden Trefferquote.

Machen Sie selbst den Versuch und fordern Sie den Akinator heraus!

Los jetzt!

Antworten Sie ehrlich und Sie werden feststellen, dass der Akinator ein kleiner Gedankenleser ist.

 

 

Übrigens: Mir ist es in all den Jahren, in denen ich mit dem Akinator »gekämpft« habe, tatsächlich einmal gelungen, an jemanden zu denken, den er zwar kannte, aber nicht erraten hat: »Vul Kuolon«, den Gegenspieler von Captain Future!

Wenn Ihnen das ebenfalls gelingt, dann teilen Sie Ihren Erfolg hier mit uns und posten Sie den Namen Ihrer Persönlichkeit als Kommentar.

Was der Osterhase gebracht hat

Heute hat der Osterhase noch eine Nachlieferung gebracht.

Es klingelt an der Tür und eine gelb-rote Uniform leuchtet mir entgegen – klar, der Osterhase selbst hat natürlich schon längst wieder seinen Jahresurlaub angetreten und überbringt das nachträgliche Ostergeschenk nicht persönlich.

Und was befindet sich in dem Karton? Die ersten Exemplare von »Sei nicht abergläubisch, das bringt Unglück«.

Sei nicht äbergläubisch

sei nicht abergläubisch

sei nicht abergläubisch

Als Autor bekommt man die Bücher erfreulicherweise vor dem offiziellen Erscheinungstermin.

 

 

Die gedankenlesenden Hunde des Wladimir Durow

Der russische Tiertrainer und Zirkusartist Wladimir Durow führte in den 1920er Jahren mit seinen Hunden mehrere Wissenschaftler an der Nase herum. Angeblich konnten seine Kläffer Gedanken lesen. Die Forscher fanden keine andere Erklärung, als dass Durow tatsächliche eine telepathische Verbindung zu seinen vierbeinigen Freunden hatte.

Im fünften Kapitel unseres Buches zeigen wir, wie es für einen erfahrenen Aristen und Spaßvogel möglich ist, Tieren das Gedankenlesen auf ganz rationale Art und Weise beizubringen. In diesem Kapitel erwähnen wir auch das Google Doodle, das Google Russland zu Durows Ehren am 7. Juli 2013 als Startbild hatte. Der 7. Juli ist nämlich Durows Geburtstag und im Jahre 2013 jährte er sich zum 150. Mal.

Und so sieht das Google Doodle aus:

Google Doodle zu Wladimir Durows 150. Geburtstag

Google Doodle zu Wladimir Durows 150. Geburtstag

Ein elegantes Nilpferd, das einen Ball apportiert, und sogar der gedankenlesende Hund sind darauf abgebildet.

Und auch auf eine Briefmarke hat Wladimir Durow es bereits geschafft.

Wenn Sie sich noch ein bisschen mehr für Durow und dessen Arbeit interessieren, dann gibt Ihnen der folgende YouTube-Clip einiges an Informationen:

Dieser Clip dürfte dann auch eine gute Gelegenheit sein, um Ihr Russisch aufzufrischen – oder (wie in meinem Fall) es sich überhaupt erst einmal anzueignen…